Autofahren bei Grippe und Erkältung

Der Herbst und Winter sind beliebte Jahreszeiten für den unbeliebten Schnupfen oder die langwierige Erkältung. Doch was, wenn man mit einer Grippe oder einer Erkältung Auto fahren muss oder möchte? Was gibt es da zu bedenken?

Wahrnehmung und Reaktionsvermögen

Erste Regel bei Grippe und Erkältung: Finger weg vom Lenkrad!

Jede Art von von Grippe und Erkältung schränkt die Fahrtüchtigkeit oder lenkt vom Straßenverkehr ab. Mittel zur Linderung der Erkältungssymptome sind sicherlich hilfreich, nicht jedoch für das Autofahren. Auch rezeptfreie Medikamente gegen Husten, Schnupfen oder Mittel zur Schmerzlinderung können die Wahrnehmung und das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Sollten Sie sogar noch Medikamente kombinieren, sind die Wechselwirkungen unberechenbar.

Wenn Sie trotzdem fahren müssen

Lassen Sie sich ausführlich von einem Arzt oder Apotheker beraten und lesen Sie den Beipackzettel genau durch, bevor Sie sich unter Medikamenteneinfluss in den Straßenverkehr begeben. Informieren Sie sich über mögliche Nebenwirkungen des Medikaments und prüfen Sie es auch auf Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln.

Gesetzlich gibt es keine Vorgaben, ob und dass Autofahrer bestimmte Arzneimittel nicht einnehmen darf, Sie haben aber immer noch eine Verantwortung. Im Falle eines Unfalls kann der Versicherungsschutz gefährdet werden. Bei Nachweis von Medikamenten als Unfallursache erlischt unter Umständen der Kaskoschutz der Kfz-Versicherung. Hinzu kommen möglicherweise noch Bußgeld, Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot, bis hin zu einer Freiheitsstrafe.

Unser Rat:
Bei Grippe und Erkältung Finger weg vom Steuer!