Neue Regelungen für die Hauptuntersuchung

Ab Juli 2012 gelten neue Regelungen bei der Hauptuntersuchung.

Nun werden Autofahrer nicht mehr mit Rückdatierung bestraft, wenn Sie Ihr Fahrzeug mit Verspätung zur Hauptuntersuchung vorstellen.

Allerdings wird das Auto bei einer Überziehung der HU-Frist von mehr als zwei Monaten einer "Ergänzungsuntersuchung" unterzogen.

Um ein Bußgeld kommt auch auch derjenige nicht herum, dessen Plakettenlaufzeit am Fahrzeug um mehr als zwei Monate überschritten ist und er damit von der Polizei erwischt wird. Zudem wird im Falle eines Unfalls mit einer abgelaufenen Plakette der Versicherungsschutz aufs Spiel gesetzt.

Ab dem 1. Juli gilt auch ein einheitliches System für die Mängel-Erfassung bei allen Prüforganisationen. Gestartet wird die HU-Prüfung grundsätzlich mit einer kurzen Probefahrt, bei der das Fahrzeug auf mindestens acht Stundenkilometer beschleunigt wird, um die elektronischen Systeme zu aktivieren und anschließend ihre Funktion über einen entsprechenden HU-Adapter, der an die OB-Schnittstelle angedockt wird, zu kontrollieren. Angesichts der technischen Weiterentwicklung werde die Bordelektronik samt Sicherheitsassistenten wie ABS, ESP, Airbag oder Abstandswarner bei der HU bso noch effizienter geprüft, erklären die Fachleute der GTÜ. Mängel an Leuchten und Scheinwerfer würden künftig deutlich strenger eingestuft. Zudem arbeiten künftig alle Überwachungsorganisationen mit einem einheitlichen Mangelkatalog.

Quelle: Zeitung Mein Auto